Marmorkuchen

Das Rezept für den Marmorkuchen habe ich bei Carola entdeckt. Der Clou an ihrem Rezept ist eigentlich, dass es ohne speziell vegane Zutaten (wie Pflanzenmilch) auskommt. Dennoch konnte ich mich natürlich nicht ganz ans Rezept halten und musste “besondere” Zutaten einschleusen, und es mir noch ein bisschen einfach machen, deshalb hier meine Version:

Marmorkuchen

Zutaten für eine kleine Gugelhupfform:

  • 120 g Vanillezucker (selbst gemacht aus hellem Rohrohrzucker und ausgeleerten Vanilleschoten)
  • 225 g Mehl (Weizenmehl Type 812)
  • 1 3/4 gestrichene TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 65 g Rapskernöl mit Butteraroma (Bioladen)
  • ca. 175 ml Hafermilch (alternativ: Wasser)
  • 3 EL Kakao
  1. Zucker, Mehl, 1 1/2 TL Backpulver und Salz miteinander verrühren. Öl und 150 ml Pflanzenmilch zugeben und mit einem Löffel zu einem glatten Teig verrühren. Die Hälfte des Teiges in eine gefettete (Kokosöl) und gemehlte Gugelhupfform geben.
  2. Kakao, das restliche Backpulver und die übrige Pflanzenmilch zum übrigen Teig geben und verrühren. Dann den Schokoteig auf den hellen Teig in die Form füllen und mit einer Gabel marmorieren.
  3. Im auf 180 °C vorgeheizten Backofen 45-50 Minuten backen.

Black Bean Brownies

Ja, wo krieg ich denn meine Proteine her?! Gefunden habe ich die Idee hierzu bei nomeatathleate.com. Sie sind sehr amerikanisch, d.h. süß und fudgy.

Black Bean Brownie

  • 180 g Dinkel, fein gemahlen
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 2 Cups braunen Rohrohrzucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 1/4 Cup Kakaopulver
  • 4 TL Malzkaffeepulver
  • 3/4 Cup grob gehackte Haselnüsse (optional)
  • 3/4 Cup Haselnussokara (getrocknet, von der Milchherstellung, alternativ: mehr gehackte Nüsse) (optional)
  • 260 g schwarze Bohnen, gekocht
  1. Die trockenen Zutaten mischen.
  2. Bohnen mit 3/4 Cup kaltem Leitungswasser im Mixer fein mixen, zu den trockenen Zutaten geben. Noch 1 Cup Leitungswasser in den Mixer geben, kurz einschalten (sodass der Rest der Bohnenmasse mit raus geht) und dazugeben. Mit einem Kochlöffel verrühren.
  3. In eine große, mit Backpapier ausgelegte  Auflaufform (ca. 20-30 cm) geben und ca. 40 Minuten bei 180 °C backen.

Double-Choc-Cupcakes

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Für die Muffins (12 Stück):

  • 300 g Dinkelmehl (630er) oder Weizenmehl (812er)
  • 230-240 g Mascobado-Zucker (brauner Zucker)
  • 4 EL getrocknetes Haselnussokara (von der Milchherstellung, alternativ gemahlene Haselnüsse, optional)
  • 50 g Kakao
  • 5 gestrichene TL Backpulver
  • 7 EL Rapsöl
  • 375 ml Pflanzenmilch (Hafer oder Soja-Reis….)

Für die Creme (= weiße Mousse au chocolat):

  • 275 g Seidentofu
  • 140 g vegane weiße Schokolade
  1. Schokolade im Wasserbad schmelzen, mit Seidentofu mixen. Über Nacht kalt stellen (Kühlschrank).
  2. Für die Muffins trockene Zutaten vermengen und dann Öl und Pflanzenmilch einrühren, Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen. Im auf 170 °C vorgeheizten 35 Minuten backen.
  3. Creme auf Muffins verteilen. Evtl. kalt stellen.

Inspiration für die Muffins fand ich hier.

Vegan Kaffeeklatsch #1 – Kokos-Schoko-Käsekuchen

Eine neue Aktion von Baking the Law & Let them eat Cupcakes! Veganer Kaffeeklatsch: Ein Blick auf die Kaffeetafeln der veganen Nation. Da mache ich doch gleich mit und bin gespannt auf die Bäckerei der anderen. Gesammelt werden die Beiträge von Miss Bake-a-lot. Präsentiert wird das Ergebnis dann hier.

Vegan Kaffeeklatsch

Bei mir gab es mal wieder den Kokos-Schoko-Käsekuchen ursprünglich nach einem Rezept von Veganpassion. Natürlich konnte ich mich nicht an das Rezept halten, deshalb folgt mein Rezept:

Kokos-Schoko-Käsekuchen

Für den Schokoboden:

  • 150 g Weizenmehl Type 812
  • 3 EL Kakao
  • 70 g Vanillezucker (selbst gemacht)*
  • 1/2 TL Natron
  • 30 ml Rapsöl
  • 60 g Apfelmark
  • ca. 130 ml Sprudelwasser
  • 1 EL Apfelessig

Alle Zutaten verrühren, evtl. noch etwas Sprudel zugeben. In eine gefettete und gemehlte 20-cm-Springform geben.

Für die Käsemasse:

  • 500 g Soja-Joghurt natur
  • 120 g Alsan
  • 110 g Vanillezucker (selbst gemacht)*
  • 1 TL Zitronenschale
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Kokosflocken
  • 35 g Maisstärke

Backofen auf 160 °C vorheizen, Alsan darin schmelzen. Alle Zutaten glattrühren. Käsemasse auf den Schokoteig geben und 1 Stunde backen. Kuchen vor dem anschneiden gut auskühlen lassen.

* Selbstgemachter Vanillezucker: Augekratzte Vanilleschoten stecke ich immer in mein Vorratsglas mit hellem Zucker, das ist dann mein “Vanillezucker”. Wenn ihr so einen nicht habt, würde ich normalen Zucker und das Mark 1/4 – 1/3 Vanilleschote nehmen.

Rote-Beete-Schokokuchen

Und es ist mal wieder Zeit für die Namensgeberin des Blogs. Dieses Mal wird die Beete im Kuchen versteckt – klingt seltsam – ist aber extrem lecker. Die Idee fand ich hier.

Beete-Schoko-Kuchen

Zutaten:

  • 3 kleine rote Beete
  • 1/4 Cup Wasser
  • Apfelmark (gekauft oder selber gemacht)
  • 2 EL Wasser
  • 1 TL Apfelessig
  • 120 g Dinkelvollkornmehl
  • 90 g Weizenmehl (Type 812)
  • 60 g Kakao
  • 240 g (1 Cup) Vanille-Zucker (selber gemacht, “leere” Vanilleschoten in hellem Zucker)
  • 1 EL Maisstärke
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1/3 TL Zimt

Und so geht’s:

  1. Rote Beete putzen, Blätter abdrehen, Wurzeln nicht abschneiden (sonst bluten sie, und das will ja keiner…). In Wasser kochen (z.B. im Schnellkochtopf 10 Minuten auf Stufe 1, nicht abdampfen). Beete etwas abkühlen lassen.
  2. Die Beete würfeln, mit 1/4 Cup Wasser in einem Messbecher mit dem Pürrierstab pürrieren. Messbecher dann mit Apfelmark bis zur 500-ml-Marke auffüllen, 2 EL Wasser und Apfelessig zugeben.
  3. Die trockenen Zutaten miteinander vermengen, dann die Beete-Apfel-Masse unterheben.
  4. Wenn alles gut vermengt ist, Teig in eine gefettete und gemehlte Kuchenform geben. 50 Minuten bei 160 °C backen (Stäbchenprobe).Abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.