Seitan-Rouladen mit Kartoffelknödl

Unsere Internetrecherche zum Thema “Seitan-Roulade” führte zu einer ganzen Reihe von Ergebnissen (das, das und das). Aus diesen Ideen entstand dann unsere Version von Mutti’s Klassiker. Das Ergebnis: Sehr nah dran, nur das “Fleisch” war nicht so zäh, also genau so, wie Mama sie immer gern gehabt hätte 😉

SeitanrouladeZutaten…

… für die Rouladen (für 4 Stück):

  • 1 Cup Gluten
  • 3 EL Mehl
  • 3 EL Kichererbsenmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1/2 TL Piment
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 TL Rauchsalz
  • 1 TL Gemüsebrühpulver
  • 1 Cup kaltes Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Tomatenmark
  • Bratöl
  • Senf
  • 2 Essiggürkchen, in Scheiben geschnitten
  • 4 feine Räuchertofuscheiben
  • 1/2 Zwiebel, gewürfelt

… für die Knödl (für ca. 10 Stück):

  • ca. 1 kg Kartoffeln (habe mehligkochende genommen, geht aber auch mit vorwiegend festkochenden), in der Schale gegart (z.B. im Dämpfeinsatz des Schnellkochtopfs), geschält
  • 2 EL Hartweizengrieß
  • 4-5 EL Kartoffelmehl
  • Salz

… für die Sauce:

  • 1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 10 g getrocknete Steinpilze, gewaschen, klein geschnitten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL gemahlener Kümmel
  • schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL süßes Paprikapulver
  • 1/2 TL Liebstöckel
  • 1 TL Gemüsebrühpulver
  • ca. 500 ml Wasser
  • Salz
  • 1 TL Kartoffelmehl

Seitan-Roulade

  1. Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken, mit Grieß, Salz und soviel Kartoffelmehl, bis der Teig eine ausreichende Bindung hat, verkneten. Knödel formen und in simmerndem Salzwasser köcheln lassen, bis sie aufsteigen (ca. 25-30 Minuten).
  2. Für den Seitan zuerst die trockenen Zutaten verrühren, dann Wasser, Zitronensaft, Tomatenmark unterkneten. 4 flache, rechteckige Fladen (ca. 0,5 cm dick) daraus herstellen und diese nacheinander von einer Seite 5 Minuten in Öl anbraten. Jeweils die “rohe” Seite mit Senf bestreichen, mit Gurke, Zwiebel und Tofu belegen. Aufrollen und mit einer Rouladennadel feststecken. Die Rouladen im Ofen bei 180 °C 25 Minuten backen.
  3. Für die Sauce die Zwiebel und das Tomatenmark in der Pfanne im übrigen Seitanöl anbraten, die Pilze und Paprikapulver zugeben und anschwitzen. Mit Wasser ablöschen und die restlichen Zutaten (außer dem Kartoffelmehl) einrühren, 15 Minuten köcheln lassen. Mit Kartoffelmehl (in wenig kaltem Wasser angerührt) binden.

Kaspressknödelsuppe (vegan)

Eigentlich bin ich ja nicht so der Fan von Fake-Käse (sonst hätte ich auch nicht 11 verschiedene Varianten von Mac & “Cheese” ohne Fake-Cheese auf meinem Blog…), aber eben nur eigentlich. Jetzt habe ich mal eine gute Verwendung für Wilmersburger Pizzaschmelz gefunden! Diese Pressknödel schmecken schön deftig, genauso wie sie meine Schwiegermama immer gemacht hat, nur eben vegan.

"Kas"pressknödel in SuppeZutaten:

  • 300 g Knödelbrot (von 5 Semmeln)
  • ca. 250 g Soja-Reis-Drink*
  • ca. 80 g Räuchertofu, gewürfelt
  • 2 kleine Zwiebeln oder 1 große (fein gewürfelt)
  • 1 Knoblauchzehe (fein gewürfelt)
  • 1 TL Petersilie (frisch, gehackt, Stiele separat)
  • 1 TL Majoran (getrocknet)
  • Salz, Pfeffer
  • 50 g Wilmersburger Pizzaschmelz
  • reichlich Rapsöl
  • Gemüsebrühe, evtl. zusätzlich Kräuter wie Petersilie
  1. Zwiebeln und Tofuwürfel in etwas Öl anbraten, Petersilienstiele und Knoblauch zugeben und mitbraten. Mit Pflanzenmilch* ablöschen und diese erwärmen. Mit allen anderen Zutaten zum Knödelbrot geben und verrühren. 20 Minuten quellen lassen.
  2. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Aus der Masse kleine Knödel formen (geht am besten mit angefeuchteten Händen) und diese flach drücken. Pressknödel in der Pfanne von beiden Seiten ausbacken.
  3. Mit Gemüsebrühe und Kräutern servieren.

* Die Menge hängt von der Trockenheit des Knödelbrotes ab. Am besten zuerst etwas weniger nehmen und sich an die richtige Konsistenz herantasten.