Happy Pony Burger

Zum sog. Pferdefleischskandal ist ja schon alles gesagt worden. Das beste daran ist vielleicht, dass sich mehr Leute für fleischlose Alternativen interessieren. Hier mein Beitrag dazu: Ein “Happy Pony Burger” ohne Pferd, Pony, Rind, Schaf, Hund, Katze, Maus, sondern mit Kidneybohnen. Eigenlich hatte ich einen Cheeseburger geplant mit Scheibenkäse (Vegourmet Jeezini Santi), aber ich bin scheinbar so entwöhnt vom “echten” Käse, dass mir diese Variante gar nicht geschmeckt hat.

Happy Pony Burger

Für die Patties:

  • 250 g gekochte Kidneybohnen
  • 4 getrocknete Tomaten, in Öl, fein gehackt
  • 2 fein gehackte Zwiebeln
  • 2 fein gehackte Knoblauchzehen
  • getrocknete Kräuter (Oregano, Thymian, Dost)
  • 1 TL Salz
  • 100 g Semmelbrösel
  • 5 EL Öl von den getrockneten Tomaten
  • etwas Zimt, gemahlener Kümmel, schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • Etwas Tomatenöl zum Braten
  • 4 XL Burgerbuns
  • Salat, Tomate, Essiggurkenscheiben, Senf, Ketchup, Zwiebelringe….
  1. Bohnen, Zwiebeln und Knoblauch in eine Schüssel geben, Bohnen mit Kartoffelstampfer zerdrücken. Die anderen Zutaten zugeben und vermengen. 4 Burger formen (z.B. mit einer Burgerpresse).
  2. In einer Pfanne das restliche Öl erhitzen und Burger braten (alternativ: Burger mit Öl bestreichen und auf dem Holzkohlegrill grillen). Buns halbieren und toasten.
  3. Burger nach belieben belegen.

Reiberdatschi wie bei Muttern mit Apfelmus

Im Garten steht die Kartoffelernte an, und Äpfel gibt es auch gerade. Die wichtigsten Zutaten für eine kulinarische Zeitreise….

Zutaten für das Apfelmus:

  • Äpfel
  • etwas Apfelsaft

… und für die Reiberdatschi (für 12-14 Stück):

  • 7 große Kartoffeln
  • 2 EL Mehl
  • 3 EL Kartoffelmehl
  • Salz
  • Muskat (gerieben)
  • Rapsöl

Und so geht’s:

  1. Für das Apfelmus die Äpfel vierteln und faulige/wumstichige Stellen ausschneiden (nicht schälen, Kernhaus kann auch drin bleiben). In einem Topf mit etwas Apfelsaft (alternativ Wasser) zum kochen bringen. Zugedeckt köchlen lassen, immer wieder umrühren, bis die Äpfel weich sind. Dann mit einer “Flotten Lotte” passieren (oder durch ein Sieb streichen).
  2. Kartoffeln schälen, fein reiben. Sollten sie sehr feucht sein, Flüssigkeit abgießen. Mit Mehlen und Gewürzen vermengen.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen. Puffer formen und ins heiße Öl setzen, mit Pfannenwender flach drücken. Von beiden Seiten goldbraun braten.

Black Eyed Beans Burger

Black Eyed Beans sind mit im Asialaden über den Weg gelaufen. Und ich habe herausgefunden, dass sie auch Black Eyed Peas genannt werden. Und dass man damit geniale Burger machen kann. Hier ist meine Version, die Masse reicht für 7 XXL-Burger oder für ca. 12 “normale”:

BBQ Black Eyed Beans Burger

Zutaten:

  • 250 g getrocknete schwarzäugige Bohnen
  • 115 g Hokkaido (entkernt, fein geraspelt)
  • 3 EL Hefeflocken
  • 1 Cup Gluten
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 TL Zuckerkulör
  • 1 TL Bragg’s Liquid Aminos (alternativ Soja-Sauce)
  • 1 Cup BBQ-Sauce (selbstgemacht oder gekauft)
  • 1 TL Chilipulver
  • Olivenöl
  • nochmal 1/2 Cup BBQ-Sauce
  • XXL Burger Buns
  • Belag nach Wunsch (Senf, Zwiebeln, Tomaten, Gewürzgurken, Salat…)

BBQ Black Eyed Beans Burger

Und so geht’s:

  1. Bohnen über Nacht einweichen, Einweichwasser abgießen und in reichlich Wasser kochen (z.B. Schnellkochtopf 5 Minuten, Stufe 1).
  2. Bohnen mit Kartoffelstampfer teilweise zerdrücken und die restlichen Zutaten untermengen, der Teig ist relativ feucht. Burger formen, ölen und bei 200°C 20 Minuten backen, wenden und noch weitere 10 Minuten backen.
  3. Burger grillen, nach dem Wenden mit BBQ- Sauce bestreichen.
  4. Buns aufschneiden, kurz toasten und belegen.

BBQ Balkan Burger mit “Joghurt”-Dip und roter Beete

Heute war’s doch nochmal ein Sommertag… Sommer = Grillen. Grillen? Ach ja, Burger. Ok, dann ran an die Buletten… Diesmal mit Paprika und Bohnenkraut. Aus der Masse werde ich das nächste mal auch Cevapcici probieren. Ach ja, und mein all-time-favourite: Rote Beete, diesmal vom Grill 🙂

BalkanBurger

Zutaten für die Burger:

  • 1 1/3 Cups schwarze Bohnen, gekocht
  • ca. 3 Cups Buchweizen, gekocht (aus 1 Cup ungekocht)
  • 1 kleine rote Paprika, gewürfelt
  • 1 kleine rote Zwiebel, gewürfelt
  • 1-2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 EL Bohnenkraut, gehackt
  • 2 EL Sojasahne
  • 1 EL Ketchup
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Chili
  • 1 EL Paprikapulver süß
  • Rote-Beete-Stiele (falls vorhanden), fein gehackt
  • Salz, Pfeffer

… für den Dip:

  • 5 EL Sojajoghurt (ungesüßt!)
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Paprikapulver süß
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

… und sonst so:

  • 4 Burger-Brötchen*
  • Olivenöl
  • 2 rote Beete in Scheiben geschnitten, geölt
  • 2 rote Paprika, in Spalten geschnitten, geölt
  • Rote-Beete-Blätter oder Salat
  • 1 gelbe Tomate, in Scheiben geschnitten

Und so habe ich es gemacht:

  1. Zutaten für Burger miteinander vermatschen (am besten mit der Hand), daraus Bratlinge formen (klappt gut mit einer Burgerpresse), ölen und zusammen mit Rote-Beete-Scheiben und Paprika-Spalten grillen.
  2. Zutaten für den Dip verrühren, abschmecken.
  3. Brötchen mit dem Dip, den Burgern, dem Gemüse und dem Grünzeug belegen.

* Wir hatten diesmal Brötchen vom Bio-Bäcker, natürlich deutlich fester als Burger-Buns. Das war ne ziemliche Sauerei zum essen. Aber leckkker! Das nächste mal nehme ich aber wieder Burger-Brötchen,

La Futura Burger

Zu Ehren des neuen ZZ-Top-Albums  und zum Ausklingen der BBQ-Saison gibt es einen Southern-Rock-Burger. Für die Zubereitung ist das neue Album übrigens ein passender Soundtrack.

ZZ-Top-Burger

Zutaten für vier Burger:

  • 2 Cups schwarze Bohnen, gekocht
  • 2 Cups Naturreis, gekocht
  • Thymianblätter, von 3 Zweigen
  • 1/2 TL Chili-Flocken (Pul Biber)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Öl
  • 3 EL Mehl
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
  • Salz, Pfeffer

… für die BBQ-Sauce:

  • 1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 EL Öl
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 4 EL Tomatenmark
  • 1 TL eingelegter grüner Pfeffer
  • 1 TL Lake von eingelegten Jalapenos
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1 TL Limettensaft
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver, scharf
  • 1 Prise Salz

… für die Guacamole:

  • 1 halbe Avocado
  • 2 TL Limettensaft
  • 1/4 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Randscheiben einer Fleischtomate, gewürfelt
  • Salz, Pfeffer

… für den Belag:

  • einige Salatblätter
  • 1 Gewürzgurke, feine Scheiben
  • 1 Tomate in Scheiben
  • 1 Jalapeno, feine Scheiben
  • 2 Spitzpaprika, in längliche Streifen geschnitten, geölt
  • 1/4 Zwiebel, äußere Schichten in großen Stücken, geölt

… und 4 XXL-Burger-Brötchen (die von REWE enthalten keine Zustatzstoffe)

… und so gehts:

  1. Für die BBQ Sauce Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Tomatenmark dazugeben und mit anschwitzen. Restliche Zutaten einrühren und abschmecken.
  2. Für die Guacamole Avocado mit einer Gabel zerdrücken und die restliche Zutaten unterrühren und abschmecken.
  3. Für die Burger Bohnen und Reis verkneten. Mit Tomatenmark, Thymian, Chiliflocken würzen. Mit Mehl und Johannisbrotkernmehl binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Paprika und Zwiebelstücke grillen.
  5. Burger formen, mit Öl bestreichen und grillen.
  6. Burger-Buns kurz auf dem Grill toasten.
  7. Buns mit BBQ Sauce bestreichen, mit Salat, Burger, Zwiebel, Paprika, Jalapeno, Gurke und Guacamole belegen.

BBQ-Paprika-Brennessel-Burger

Und jetzt ein Empty-Your-Refrigerator- und Unkrautvernichtungs-Burger Rezept. Meine Erfahrung: Die besten Burger sind vegan 🙂

Die Zutaten (für 10 Burger):

  • 1 Cup Hirse
  • 2 Cups Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühepulver
  • 1 kleine Paprika
  • 1 “Strauß” junge Brennesseln
  • 1 Winterheckzwiebel (alternativ: Frühlingszwiebel)
  • 120 g Natur-Tofu
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL geräuchterter Paprika (scharf), gibt’s im Asia-Laden
  • 1/2 TL geräuchterter Paprika (süß)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • Etwas Öl für die fertigen Burger
  • Burger-Buns
  • Tomatenscheiben, Essiggurkenscheiben, Salatblätter, (optional: Jalapenos)
  • Ketchup, Senf, Macadamia-Minz-Dip

So geht’s:

  1. Hirse mit Wasser und Gemüsebrühpulver nach Packungsanleitung kochen (ca. 10 Minuten). Etwas abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit Paprika klein würfeln, Brennesselblätter fein hacken (Handschuhe!), Winterhecke in feine Ringe schneiden, Tofu zerkrümeln.
  3. Alle Zutaten verkneten, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Burger formen oder mit einer Burgerpresse herstellen. Patties ölen und grillen, bis sie goldbraun sind.
  5. Buns nach Belieben belegen.